Archiv für Februar, 2012

Frühjahrsaufräumen I

Teil 1 von meinem Aufräum-Vorhaben ist geschafft: die Schreibtisch-Ecke. Zwei Säcke Altpapier und ein halber Sack Wertstoff sind dabei rum gekommen. Puh.

Ich hab ein Kettcar-Poster ausgegraben und benutze das jetzt als Postkarten-Pinnwand. Ich hab viele schöne Karten bekommen, die ich nicht direkt auf die Tapete kleben möchte.

Bis jetzt sind auch schon zwei #twitterpostcrossing- bzw. #PvFN-Karten dabei. Na, wer findet sich wieder? :D

Meine Pinnwand habe ich kurzerhand mit Packpapier eingeschlagen. Das grün-orange Aquarell darunter konnte ich einfach nicht mehr sehen. Diese Pinnwand habe ich seit fast 10 Jahren, habe ich ausgerechnet. Da sind in der Mitte zwei Diddl-Mäuse drauf, die aber immer vom Angepinnten überblendet wurden. Hält echt ewig und war sein Geld wert, kann ich nur sagen.

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“Nur ein Pferd”

“Von Zeit zu Zeit sagen Leute zu mir ‘Wach auf, es ist nur ein Pferd!’ oder ‘Das ist aber viel Geld für ‘nur ein Pferd”.
Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurück legt, soviel Zeit investiert oder die Kosten, die ‘nur ein Pferd’ mit sich bringt. Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich ‘nur einem Pferd’. Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft ‘nur ein Pferd’ war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet.
Einige meiner traurigsten Momente wurden durch ‘nur ein Pferd’ hervorgerufen und an dunklen Tagen war es ‘nur ein Pferd’, dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke brachte, den Tag zu überstehen.
Falls du auch denkst es ist ‘nur ein Pferd’ dann wirst du vermutlich auch Sätze kennen wie ‘nur ein Freund’, ‘nur ein Sonnenaufgang’ oder ‘nur ein Versprechen’. Es ist ‘nur ein Pferd’, welches das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.
‘Nur ein Pferd’ ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. ‘Nur ein Pferd’ bringt mich dazu früh aufzustehen, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.
Deswegen ist es für mich und Menschen, wie ich es bin, eben nicht ‘nur ein Pferd’, sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebter Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.
‘Nur ein Pferd’ zeigt, was gut an mir ist und lenkt meine Gedanken ab.
Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht ‘nur ein Pferd’ ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und mich zu mehr macht als ‘nur eine Frau’.
Wenn du nächstes Mal den Satz ‘nur ein Pferd’ hörst dann lächle, weil SIE es ‘nur’ nicht verstehen…”

nach einem facebook-Status

Naja, der Text ist vielleicht ein bisschen sehr pathetisch, aber die ein oder andere Aussage kann ich vom Fleck weg so unterschreiben. Wenn ich mich für ein Tier entscheide, dann voll und ganz und bedingungslos. Und wenn ich in Tianas treue Pferdeäuglein blicke, dann weiß ich, dass das 100-prozentig richtig ist.

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Ich habe ein Brot gekauft. – Erinnerungen III

Ja, ich habe fürs Abendbrot ein Brot beim Bäcker gekauft. In der Markthalle sogar (das ist ein Flachdachgebäude in der Innenstadt, in der Büdchen sowie Marktstände aufgebaut sind; ganztägig und ganzjährig, versteht sich. Das meiste ist mir dort zu teuer und zum Mittagessen taugt es auch nichts, weil das Essen seit morgens warm gehalten wird und total zerkocht ist. Aber das ist ein anderes Thema.)

Es war nicht irgendein Brot, sondern eine Delikatesskruste. (Eine halbe, geschnitten, falls das noch jemanden interessieren sollte.)
So wie früher*, wenn wir Samstag Vormittags das Brot fürs Mittagessen kauften. Das war zwar bei einem anderen Bäcker, bei uns im Stadtteil, aber es duftete und schmeckte ganz genau so wie damals. Delikat halt ;)

*früher = in meiner Kindheit vor 15 Jahren

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Was um die Waden

Es hat nicht ewig, aber doch länger als erwartet gedauert – nun sind sie fertig, meine ersten Stulpen!

Während dieses Projektes habe ich links stricken gelernt, deswegen ist auch die ein oder andere Ungereimtheit darin. Aber es ist selbstgemacht und damit perfekt auf seine Art und Weise.

Ich habe mit Sockenwolle (Fortissima Mexiko Color 0065, 6-fach) 64 Maschen angeschlagen. Das entspricht dem Sockenbündchen der Herrensocken nach der Art, wie meine Schwiegermama sie strickt. Da die Stulpen ja für die Beine sein sollten, wollte ich sie lieber etwas weiter haben. Dann habe ich einfach 2 re, 2 li runter gestrickt, bis die gewünschte Länge erreicht war. Bei mir waren das ca. 33 cm.

Sie zieren nun schon meine Beine. So kann’s mit meiner Erkältung ja nur noch besser werden ;)

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